Was Thinkst Canary kostet — und wie eine monatliche Preisgestaltung pro Honeypot aussieht

Chris
September 19, 2026

Haftungsausschluss

Die Informationen in diesem Artikel dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Vergleichszwecken. SecurityHive hat angemessene Anstrengungen unternommen, um sicherzustellen, dass die dargestellten Informationen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zutreffend und aktuell sind. Angaben zu Produkten Dritter, zu Preisen, Lizenzmodellen, Funktionen, Vertragsbedingungen und Verfügbarkeit beruhen jedoch auf öffentlich zugänglichen Informationen sowie auf dem Kenntnisstand von SecurityHive zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels.

Preise, Produktfunktionen, Abonnementmodelle, kommerzielle Bedingungen, Rabatte, Verfügbarkeit und sonstige Konditionen können sich jederzeit ändern und können zudem je nach Land, Region, Kunde, Vertrag, Einsatzgröße oder anderen Umständen abweichen. Alle in diesem Artikel genannten Preise oder Kostenrechnungen sind daher als unverbindliche Beispiele zu verstehen und stellen kein Angebot, keinen Kostenvoranschlag und keine Preisgarantie dar.

SecurityHive sichert nicht zu und gewährleistet nicht, dass alle Angaben zu Produkten oder Dienstleistungen Dritter vollständig, zutreffend oder aktuell sind, und übernimmt keine Verantwortung für Fehler, Auslassungen, nachträgliche Änderungen oder Abweichungen zwischen den hier dargestellten Informationen und den letztlich von einem Anbieter angebotenen Konditionen. Leserinnen und Leser sollten aktuelle Preise, Funktionen, Lizenzbedingungen und Vertragskonditionen vor einer Kauf- oder Technologieentscheidung direkt beim jeweiligen Anbieter prüfen.

Verweise auf Produkte und Anbieter Dritter sowie Vergleiche mit ihnen erfolgen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie implizieren keinerlei Verbindung, Partnerschaft, Empfehlung oder Billigung durch diese Dritten.

Auch Angaben zu eigenen Produkten, Funktionen und Preisen von SecurityHive können sich ändern. Maßgeblich für ein SecurityHive-Produkt oder eine SecurityHive-Dienstleistung sind die kommerziellen Bedingungen aus dem Angebot, der Auftragsbestätigung oder dem Vertrag, die dem Kunden zum Zeitpunkt des Kaufs vorliegen.

Nichts in diesem Artikel stellt eine Rechts-, Finanz-, Beschaffungs-, Cybersicherheits- oder sonstige fachliche Beratung dar. Organisationen sollten ihre eigenen technischen, sicherheitsbezogenen, regulatorischen und kommerziellen Anforderungen prüfen, bevor sie eine Cybersicherheitslösung auswählen oder einsetzen.

TL;DR

  • Thinkst Canary veröffentlicht Preise; öffentlich berichtete Zahlen beginnen bei rund 5.000 US-Dollar pro Jahr für zwei Geräte und etwa 10.000 US-Dollar für fünf, inklusive Konsole, Lizenzen und Support.
  • Dieses Modell setzt eine Jahresbindung voraus sowie eine Evaluierung im Vertriebsgespräch statt eines Self-Service-Tests.
  • SecurityHive nutzt ein Modell pro Honeypot ab 75 € pro Honeypot und Monat, monatlich abgerechnet und kündbar, mit 25 % Rabatt bei Jahresbindung und kostenlosem Self-Service-Einstieg.
  • Entscheidend ist nicht nur der Lizenzpreis: Die Preisgestaltung beeinflusst, wie viele Decoys Sie ausrollen, wo Sie sie platzieren und damit, wie viel Ihres Netzes Sie sehen können.
  • Thinkst kann weiterhin die bessere Wahl sein für relativ flache Netze oder Teams, die einen extrem wartungsarmen Zero-Touch-Ansatz schätzen.

Was Thinkst Canary kostet

Thinkst ist für einen Enterprise-Sicherheitsanbieter ungewöhnlich transparent. Öffentlich berichtete Preise beginnen bei etwa 5.000 US-Dollar jährlich für zwei Geräte und rund 10.000 US-Dollar für fünf Canaries. Das Paket umfasst physische, virtuelle oder Cloud-Canaries, eine gehostete Konsole, Alerting, Support und unbegrenzte Canarytokens.

Zwei kommerzielle Merkmale sind wichtig. Erstens setzt der Preis eine im Voraus vereinbarte Jahresbindung voraus. Zweitens gibt es keinen sofortigen Self-Service-Test; die Evaluierung läuft über den Anbieter. Diese Zahlen sind öffentlich berichtet und kein Angebot. Organisationen sollten die aktuellen regionalen Preise daher direkt beim Anbieter prüfen.

Warum das Preismodell die Abdeckung bestimmt

Deception-Technologie wirkt am besten, wenn Decoys auf realistischen Angriffspfaden liegen. Stellen Sie sich ein Unternehmen mit Segmenten für Büro, Finanzen, Server, OT, Gäste und DMZ vor. Idealerweise möchte es alle sechs abdecken. Reicht das Budget nur für zwei Decoys, landen diese vermutlich bei den Kronjuwelen. Das ist nachvollziehbar, doch ein Angreifer kann anderswo eindringen und sich lateral bewegen, bevor er dort ankommt.

In dieser Situation hat das Lizenzmodell indirekt bestimmt, wo die Organisation Bewegung erkennen kann. Daraus folgen drei versteckte Kosten: Bindungsrisiko, weil eine falsche Entscheidung ein ganzes Jahr an Ausgaben bedeuten kann; Rationierung der Abdeckung, weil Decoys durch das Budget statt durch die Segmentierung begrenzt werden; und Evaluierungsreibung, weil Teams Alarme und Erkennungsdaten nicht sofort in der eigenen Umgebung testen können.

Wie eine monatliche Preisgestaltung pro Honeypot aussieht

SecurityHive bepreist die Einheit statt der Plattform. Core beginnt bei 75 € pro Honeypot und Monat; eine Jahresbindung senkt die Kosten um 25 %. Kunden können sich registrieren, ausrollen und evaluieren, ohne zuvor einen Vertriebsprozess zu durchlaufen, und Monatsabos sind kündbar.

  • Preis — Core: ab 75 € pro Honeypot und Monat. Advanced: höhere Stufe, aktuellen Satz erfragen.
  • Datenaufbewahrung — Core: 1 Jahr. Advanced: 2 Jahre.
  • Gerätevorlagen — Core: ja. Advanced: ja.
  • Unterstützung mehrerer VLANs — Core: nein. Advanced: ja.
  • Webhooks — Core: nein. Advanced: ja.

Der praktische Vorteil ist Flexibilität. Ein Team kann mit zwei Decoys starten, aus einem echten Rollout lernen und die Abdeckung schrittweise erweitern. In der Advanced-Stufe kann Multi-VLAN-Unterstützung zudem einen Honeypot über mehrere Segmente sichtbar machen, was die Rechnung erneut verändert.

Ein praktischer Vergleich

Für ein Dienstleistungsunternehmen mit 250 Beschäftigten, das zwei Decoys benötigt, liegt der öffentlich berichtete Thinkst-Preis bei etwa 5.000 US-Dollar im ersten Jahr. Zwei SecurityHive-Core-Honeypots kosten 1.800 € bei monatlicher Abrechnung oder rund 1.350 € mit Jahresbindung. Für einen Hersteller mit Bedarf an sechs Decoys geht Thinkst über die öffentlich berichtete Fünf-Geräte-Stufe hinaus und erfordert ein Angebot, während sechs Core-Honeypots 5.400 € pro Jahr bei monatlicher Abrechnung kosten oder rund 4.050 € mit Jahresbindung.

Für MSPs und MSSPs zählt die kommerzielle Struktur ebenso viel wie der Preis pro Einheit. Ein Modell, mit dem Anbieter Kundenumgebungen schrittweise hinzufügen oder entfernen können, lässt sich oft besser mit der Wirtschaftlichkeit von Managed Services vereinbaren als einzelne Jahresbindungen.

Wann Thinkst die bessere Wahl sein kann

Thinkst bleibt eine starke Option, wenn eine kleine Zahl von Decoys die realistischen Angriffspfade tatsächlich abdeckt, wenn das Sicherheitsteam ein besonders leises und wartungsarmes Produkt möchte oder wenn Canarytokens im Zentrum der Deception-Strategie stehen. Auch die lange Historie und die treue Kundenbasis zählen. Manche Einkaufsabteilungen bevorzugen schlicht planbare Jahresverträge.

Ein monatliches Modell pro Einheit ist attraktiver, wenn das Netz stark segmentiert ist, ein echter Pilot wichtig ist, der Rollout auf- und abskalieren muss oder wenn EU-Datenhaltung und MSP-freundliche kommerzielle Flexibilität Priorität haben.

Fragen vor der Unterschrift

  • Was kostet die Abdeckung, die wir wirklich brauchen? Rechnen Sie die benötigten Decoys über alle relevanten Segmente, nicht nur für die Einstiegsstufe.
  • Was kostet ein zusätzliches Decoy später? Betrachten Sie Preis und Rollout-Aufwand.
  • Können wir im eigenen Netz pilotieren, bevor wir uns binden? Ein echter Rollout beantwortet Fragen, die eine Demo nicht beantworten kann.
  • Was passiert bei der Verlängerung? Fragen Sie nach Preissteigerungen und lassen Sie sich die Konditionen schriftlich geben.
  • Wo wird die Konsole gehostet und wo liegen die Daten? Das kann für NIS2, DORA und Anforderungen der öffentlichen Hand entscheidend sein.

Das Fazit

Thinkst Canary ist ein bewährtes Produkt mit ungewöhnlich transparenten Preisen. Der eigentliche Vergleich lautet jedoch nicht schlicht 5.000 US-Dollar gegen 75 € pro Monat. Es geht um die Gesamtkosten dafür, Ihr Netz ausreichend mit Deception abzudecken. Führt das Lizenzmodell dazu, dass Sie nur zwei von sechs wichtigen Segmenten abdecken, ist die Preisgestaltung zu einer sicherheitsrelevanten Designentscheidung geworden.

Testen Sie es zuerst im eigenen Netz. Mit einem Self-Service-Test von SecurityHive setzen Sie ein Decoy auf, lösen es aus und prüfen den entstehenden Erkennungsdatensatz, bevor Sie Budget binden.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet Thinkst Canary pro Jahr?

Öffentlich berichtete Zahlen beginnen bei rund 5.000 US-Dollar pro Jahr für zwei Geräte und etwa 10.000 US-Dollar für fünf Canaries, inklusive Konsole, Lizenzen, Alerting und Support. Der Preis gilt jährlich und wird im Voraus vereinbart. Prüfen Sie den aktuellen Preis direkt beim Anbieter.

Gibt es eine günstigere Alternative zu Thinkst Canary?

Ja, doch Schlagzeilenpreise können in die Irre führen, weil sich die kommerziellen Modelle unterscheiden. Vergleichen Sie die Gesamtkosten für die Zahl an Decoys, die Ihr Netz tatsächlich braucht, idealerweise über mehrere Jahre. Ein monatlicher Preis pro Einheit kann bei kleinen Rollouts deutlich günstiger sein, während der Abstand bei größeren oder höheren Stufen schrumpfen kann.

Kann ich einen Honeypot vor dem Kauf testen?

Das hängt vom Anbieter ab. Vertriebsgetriebene Produkte arbeiten meist mit Demos oder abgegrenzten Proofs of Concept; Self-Service-Produkte lassen Sie sofort ausrollen. Ein Test in der eigenen Umgebung ist wertvoll, weil er zeigt, ob Alarme die richtigen Personen erreichen und ob der Erkennungsdatensatz brauchbar ist. SecurityHive bietet für seinen Honeypot eine zweiwöchige Testphase vor einer kommerziellen Zusammenarbeit.

Was sollte ein Honeypot-Abonnement enthalten?

Mindestens: das Decoy, die Management-Konsole, Alerting und Support. Prüfen Sie zudem Datenaufbewahrung, SIEM- oder Webhook-Integration und Multi-VLAN-Unterstützung, denn diese können sowohl den Ermittlungswert als auch die Gesamtkosten deutlich verändern.

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